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Die alte Heringsfabrik Die Geschichte Djúpavíks ist eng mit dem Fischfang verbunden. Sie begann im Jahre 1917, als Elías Stefánsson eine Heringssalzstation aufbaute. Die Ansiedlung wuchs schnell, Geschäfte und Wohnhäuser wurden errichtet und eine Anlegestelle für Schiffe aufgebaut. Doch zu Beginn der großen Wirtschaftskrise im Herbst 1919 endete diese als erste Heringsabenteuer bezeichnete Periode.
Als die Heringsfabrik 1934 fertiggestellt war, handelte es sich um das größte und erste komplett aus Beton erbaute Gebäude Islands. Dieses Gebäude ist heute noch zu besichtigen. Mit seinen 90 Metern Länge und zwei bzw. teilweise drei Etagen ist es schon von Weitem erkennbar.
Doch die Zeiten änderten sich; der letzte große Heringssommer vor den Toren Djúpavíks war im Jahre 1944. Danach begannen sich die Fischschwärme rapide zu verkleinern. 1948 war der Fang nur gering, zwei Jahre später versiegte er gänzlich. Man versuchte, die Fabrik für andere Zwecke zu nutzen, aber ohne Erfolg. So wurden letztendlich im Jahre 1954 die Fließbänder in der Fabrik stillgelegt.
Heute findet sich in der Fabrik ein kleines Museum, welches das Leben zu der Zeit, als noch Fisch in großen Mengen gefangen wurde, zeigt. Außerdem besteht die Möglichkeit an einer geführten Besichtigungstour durch die Fabrik teilzunehmen. Eine Dokumentation über die Geschichte von Djúpavík können Sie hier runterladen (PDF, 20 Seiten, ca. 3,5 MB). In den Räumen der Fabrik finden auch Konzerte statt. So spielte im Sommer 2006 die isländische Musikgruppe Sigur Rós in der Fabrik. Weitere Bilder finden Sie in der Bilder-Galerie. |
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